Ein Privatjet zu besitzen und zu fliegen ist ein Traum, den viele Menschen haben, inspiriert durch Hollywood-Filme und Prominente, die sich diesen Luxus leisten. Unglücklicherweise ist dieses Vergnügen für die allermeisten Menschen eine unerschwingliche Angelegenheiten. Aber wie viel kostet ein Privatjet denn wirklich und ab welcher Gehaltsklasse ist es theoretisch möglich, über solch eine Anschaffung überhaupt nachdenken zu können?

Zielgruppe für Privatjets

Die Hauptzielgruppe für Privatjets sind allerdings nicht unbedingt Sänger, Schauspieler oder andere Prominente. Meistens sind es Geschäftsleute, die sich aus pragmatischen Gründen irgendwann für ein privates Flugzeug entscheiden. Geschäftsleute, die viel im Außendienst arbeiten, müssen viel reisen und sind von der Pünktlichkeit der Airlines abhängig. Zudem müssen sie sich nach den Zeiten der Flüge richten, was auch ein deutlicher Minuspunkt ist. Die individuelle Freiheit, den Zeitpunkt des Fluges selbst festzulegen und sich keine Sorgen mehr über Verspätungen machen zu müssen, sind häufige Argumente für die Investition in ein privates Flugzeug.

Kosten für ein Privatjet

Wie teuer ein Privatjet schlussendlich ist, lässt sich nicht so einfach beantworten, denn es kommt auf die Wartung, Instandhaltung sowie die Miete für einen Stellplatz, die Kosten für das Flugzeugpersonal und zahlreiche weitere Kosten an. Man kann aber einen großen Teil der Kosten umgehen, in dem man sich dafür entscheidet, nicht der alleinige Eigentümer des Flugzeugs zu werden, sondern sich die Eigentumsrechte mit einer weiteren Person zu teilen. So hat man immer noch einen deutlichen Vorteil gegenüber der herkömmlichen Fliegerei mit Airlines und spart einen Großteil der Kosten ein. Es gibt bereits Agenturen, die zwischen potenziellen Teileignern vermitteln und den Eigenanteil danach berechnen, wie hoch die Anzahl an benötigten Flugstunden im Jahr ist. Je weniger man fliegt, desto geringer fällt schlussendlich der Anteilswert aus und so wird ein Privatjet plötzlich auch für solche Menschen erschwinglich, die nicht unbedingt in der obersten Liga der bedeutenden Großverdiener mitspielen.